Die Ära Rudolf Kastner
Thüringen und die Fabrik 1909 bis 1967
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Wohnen rund um die Fabrik

Das bekannte Kosthaus Nr. 3 direkt am Fabriksgelände
Foto um 1965
Wirtschaftsarchiv Vorarlberg

Das Kosthaus Nr. 3 von der Rückseite (bergseitig) aus.
Foto um 1970
Gemeindearchiv Thüringen

Die zum 150-Jahre-Douglass-Jubiläum 1988 rekonstruierte Fabriksküche aus dem Kosthaus.
Foto 1988
Gemeindearchiv Thüringen

Die ehemalige Gerbe (zwei Gebäude) in Thüringen kam bereits unter John Doulgass zum Fabriksbesitz. Rudolf Kastner ließ sie dann als Wohngebäude sanieren.
Foto o.J.
Gemeindearchiv Thüringen

Das Mädchenheim wurde in den 1950er-Jahren in einem Teil des Baumwolllagers an der Faschinastraße ausgebaut. Durch den Zuzug von jungen, alleinstehende Arbeiterinnen aus "Innerösterreich" wurde dieser Wohnraum notwendig.
Foto um 1955
zur Verfügung gestellt von Christel Handlos

Das sogenannte Wintsch-Haus oder Direktorenhaus wurde vom Vorbesitzer der Fabrik - Heinrich Wintsch errichtet. Es wurde von Rudolf Kastner beim Kauf der Fabrik mit übernommen und diente stets leitenden Angestellten als Wohnhaus.
Foto o.J.
zur Verfügung gestellt von Familie Dittrich

Das Wohnhaus am Lunidweg war für Meister und Angestellte vorgesehen. Es wurde ebenfalls in der Zeit des Besitzers Heinrich Wintsch (1904-1909) errichtet. 1967 wurde es gemeinsam mit der Neuen Weberei und dem Baumwolllager von der Firma Tisca erworben.
Foto Zwischenkriegszeit
zur Verfügung gestellt von Familie Dittrich

Die Mühle im Sägawinkl wurde bereits während des Ersten Weltkriegs von Rudolf Kastner erworben. Er wollte sie Anfangs offenbar als Mühle zur Versorgung seiner Belegschaft nutzen. Ob sie tatsächlich unter Kastner in Betrieb war, ist nicht belegt. 1927 wurde das Gebäude schließlich in Betriebswohnungen umgebaut.
Plan um 1917
Gemeindearchiv Thüringen

Das Arbeiterwohnhaus im Dorf (ehemalige Gerbe) wurde auch Kosthaus genannt. Es war bereits unter John Douglass zum Fabriksbesitz gekommen. Das Gebäude steht heute nicht mehr.
Foto o.J.
zur Verfügung gestellt von Familie Dittrich

Der Mangel an geeignetem Wohnraum für die Arbeiterfamilien war nach dem Zweiten Weltkrieg besonders hoch. Rudolf Kastner kaufte mehrere ehemalige RAD (Reichsarbeitsdienst)-Baracken und stellte sie am Lunidweg auf.
Plan von 1949
Gemeindearchiv Thüringen

Auf der Postkarte ist eine der Wohnbaracken am Lunidweg, in der jeweils zwei Wohneinheiten, zu sehen.
Foto um 1950
Vorarlberger Landesbibliothek, Sammlung Risch-Lau

Das Wohnhaus an der Faschinastraße kam erst später zum Fabriksbesitz und diente stets Angestellten als Wohnhaus.
Foto o.J.
zur Verfügung gestellt von Familie Dittrich