Die Ära Rudolf Kastner
Thüringen und die Fabrik 1909 bis 1967
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Alltag und Freizeit

Das sogenannte Vereinshaus im Dorfzentrum diente als Turnhalle und Kinosaal und zahlreiche Thüringerinnen und Thüringer verbrachten dort ihre Freizeit. Wenn Bedarf von den Turnern war, wurden die Holzstühle entfernt.
Gemeindearchiv Thüringen

Im Gasthaus Rössle (links im Bild) trafen sich eher die Fabriksangestellten. Die Besitzer vermieteten auch Zimmer an Fabriksangehörige.
Foto um 1960
Gemeindearchiv Thüringen

Das Gastaus Blumenegg war ein beliebter Treffpunkt der Arbeiterschaft;
Foto um 1960
Vorarlberger Landesbibliothek, Sammlung Risch-Lau

Einer der Stauweiher oberhalb der Fabrik wurde von der Kastner-Belegschaft und der Dorfjugend gerne genutzt.  Der Weiher war in den 1930er-Jahren vom Unternehmen speziell dafür saniert worden. Auch die Familie Kastner und später Dittrich nutzen die Bademöglichkeit und errichteten dafür eine eigene Umkleidekabine.
zur Verfügung gestellt von Renate Burtscher

Im Armenhaus von Thüringen wurde 1931 mit finanzieller Unterstützung von Rudolf Kastner ein sogenanntes Kinderheim- ein erster Kindergarten eingerichtet. 
Foto o.J.
Gemeindearchiv Thüringen

Albertina Hänsler in ihrem Lebensmittelgeschchäft, o.J.
Gemeindearchiv Thüringen

Die Fabriksbelegschaft ging in verschiedenen Lebensmittel-Handlungen, wie die Bäckerei und Gemischtwarenhandlung Hänsler oder "beim Tschann" einkaufen. Die Praxis seine Schulden anschreiben zu lassen, war vor allem in Krisenzeiten üblich und von den Geschäftsbesitzern akzeptiert. Wer bar bezahlen konnte, war stolz darauf.
Foto Hänsler um 1960, Foto Tschann um 1935
Gemeindearchiv Thüringen

Der Fußball-Klub-Thüringen wurde 1921 gegründet. Auch wenn er nicht direkt eine Werksmannschaft war, spielten in den ersten Jahrzehnten vorwiegend „Fabrikler“ im Verein.
Foto um 1960
Gemeindearchiv Thüringen